veganversuch

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Tag 4 - Morgens

Also, ich habe mir gerade einen Polentabrei gemacht - zum ersten Mal mit Sojamilch. Die Farbe ist schon einmal nicht so ansehnlich, und dann habe ich auch noch Zucker vergesse!!

Naja, mit etwas Süße hat es dann doch geschmeckt, aber mit Kuhmilch sieht das Ganze schon frischer und ansehnlicher aus.

 

1 Kommentar 21.2.15 08:38, kommentieren

Tag 3

Natürlich gab es in der Kantine wieder kein komplettes Gericht für mich. Daher habe ich mich für einen Salat und der Beilage zum Grillgericht entschieden - Koreanderkartoffeln. Ich habe noch einmal gefragt, ob die auch vegan hergestellt wurden und wurde - zumindest dem Anschein nach - respektvoll behandelt und nicht belächelt. Und es hat keiner geneervt geguckt. Das fand ich super. Wohl habe ich mich aber dabei trotzdem nicht gefühlt. Das Essen war super und es war dann alles gut.

Abends war ich bei einer Freundin, die mich zum Essen bei ihr eingeladen hat (eigentlich mich und meinen Freund, aber der ist krank, wie so viele im Moment), damit ich ihren Freund mal endlich kennen lernen. Mein Freund hat kurz vorher noch gesagt: "Was soll sie denn bitte kochen? Alles ohne Käse ist ja nicht geil." Was mich doch etwas erstaunt hat; ich fand es aber auch witzig. Daraufhin habe ich gesagt, dass wenn man gar nicht damit zurecht kommt, auch veganen Käse benutzen kann. Naja, anscheinend hat die Freundin aber dasselbe gedacht, weil sie erst Lasagne machen wollte...

 Es gabe leckere Kürbis-Süßkartoffelsuppe und Gemüsecurry (vllt auch Thaicurry). Das ist eines ihrer Lieblingsgerichte; sie hat es aber bis gestern immer mit Schmand gemacht und gestern zum ersten Mal mit Kokosmilch. Und wir haben festgestellt, dass es wunderbar passt (so kennt man es ja auch). Also vielleicht hat sie dadurch ja auch eine neue Erkenntnis gewonnen.

Wir haben uns gestern auch noch viel über Ernährung unterhalten. Mich beschäftigt das Thema sehr und schon lange. Daher finde ich es immer wieder interessant, was andere zum Vegetarierdasein und Veganersein sagenund was sie für Ernährungsformen für sich entdeckt haben, oder einfach beschlossen haben, dies durchzuziehen uas (vllt. vermeintlich) gesundheitlichen Gründen.

 

 

1 Kommentar 21.2.15 08:25, kommentieren

Tag 2

Hallo!

Tag 2 ist nun schon ein bisschen her, abeer leider kam ich nicht vorher dazu, mich heier mitzuteilen.

Mittags gab es in der Kantine kein warmes Essen für mich, daher habe ich einen Salat gegessen. Und ich habe festgestellt, dass die Auslobungen der Allergene und Zusatzstoffe schon wieder nicht gestimmt hat...

Nun war es recht praktisch, dass es nur einen Salat für mich gab, denn ich war abends zum Essen verabredet:

An Tag 2 bestand meine Herausforderung darin, dass ich mich zum Essengehen verabredet hatte, mit mir bis dato unbekannten Menschen. Ich hatte mir vorher die Karte der türkischen Restaurants angesehen und festgestellt, dass schon mal kein Gericht vegan ist, außer ein paar Vorspeisen.

Bevor ich dort ankam, habe ich mich unwohl gefühlt; ich habe darüber nachgedacht, ob ich einfach ein paar Vorspeisen nehme und stillschweige über die vegane Ernährung, oder ob ich meine Mitmenschen damit "belästige". Da es nun doch weniger Luete waren, die teilgenommen haben, habe ich mich für die letzte Variante entschieden. 

Dann habe ich den Kellner gefragt, ob sie mir auch etwas Veganes zaubern können. Da hat er mich nur ein bisschen blöd angesehen und ich habe ihm erzählt, was das bedeutet. Dann hat er gesagt: "Wir haben nur die Gerichte, wie sie auf der Karte stehen." Bäm! Also das hatte ich in dem eigentlich noblen Restaurant nicht erwartet. Ich erwarte in jedem Restaurant, dass man auf die Wünsche der Gäste eingeht und aus dem Vorhandenen entsprechend etwas zaubert. Naja, dann habe ich mich mit Vorspeisen begnügt, die auch super-lecker waren. Allerdings war ich mir dann am Ende nicht mehr sicher, ob an dem Brot nicht doch Butter war... dann habe ich es nicht mehr gegessen. 

Fazit: Essen gehen mit Spezialwünschen scheint nicht immer so einfach zu sein in einem Lokal, das nicht ausdrücklich darauf hinweist, dass es damit umgehen kann. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur Pech.

21.2.15 08:09, kommentieren

Tag 1

Oh, beinah hätte ich vergessen, meine Erlebnisse des ersten Fastentages mit euch zu teilen…

Der erste Tag war recht unspektakulär. Ich habe wie immer Müsli gegessen und hierzu – wie in den letzten Tagen schon – Sojamilch gegeben.

Mein Mittagessen hatte ich ja gestern schon überprüft – also gab es leckere Nudeln mit Gemüse in ein bisschen scharfer Sauce. Auf den Parmesan habe ich verzichtet.

Heute Abend, beim Salat, habe ich einfach den Fetakäse weggelassen, der ansonsten fast immer in meinem Salat zu finden ist. Er hat mir aber auch nicht gefehlt.

Zwischendurch kam mal die Gewohnheit durch für eine Millisekunde, in der ich den Impuls hatte, etwas Süßes zu greifen, das im Büro stand. Es war aber auch kein Problem, daran vorbei zu gehen.

Ich bin ja nicht so der große Kaffeetrinker, aber ich wollte vorhin Kaffee trinken und habe den auch schon einmal vorher mit Sojamilch getrunken und fand es super-lecker. Aber heute war das echt abartig. Vielleicht lag es an der Sojamilch. - Könnt ihr mir hier eine gute empfehlen? Was ist mit den ganzen Reisdrinks, Mandelmilch, etc.? Was trinkt ihr davon gerne? Was eher nicht so gerne?

2 Kommentare 18.2.15 22:42, kommentieren